Willkommen beim MSW – Welten Team

Wir, Sandy und Michael aus Halle an der Saale, sind das MSW – Welten Team, die die folgenden Seiten als Hobby betreiben. Wir bieten Shootings, Vorträge, Bücher aus der Geschichte Halles, Kalender, Pferde und einiges mehr an. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns auf unseren Seiten besuchen.

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2 days ago

1121Der gesamte Besitz des Dorfes Trotha wird an das Kloster Neuwerk verschenkt.Die Kirche zum Heiligen Georg des kleinen Fleckens Glaucha wurde das erste Mal urkundlich erwähnt. Sie war der Aufsicht durch das Kloster Neuwerk unterstellt. Der „Heilige Georg" soll der Sage nach einem christlichen Soldaten in den Heeren des römischen Kaisers Diokletian (Anfang des 4. Jahrhunderts) gewesen sein. Wegen seines Glaubens wurde Georg furchtbar gemartert, doch überstand er all dies. Eine spätere Volksdichtung des 11. Jahrhunderts schrieb ihm die Vernichtung eines menschenopferfressenden Drachens nahe der Stadt Gilena in Lybia zu. Er besiegte ihn durch das Kreuzzeichen und die Lanze.Erste urkundliche Erwähnung des sorbischen Ortes "Wurmelice" (Siedlung an der Weide, heute Wörmlitz). Die Aegidiuskirche, Vorgänger der Marienkirche, ist auf dem Markt belegt.Die Gertr(a)udenkirche wird genannt.05. JuniErzbischof Rüdiger (Rogger) überträgt alle Heiligtümer in Halle dem Kloster Neuwerk und stellt das Stiftungsprivileg aus. Dem Kloster wird auch das Mahlrecht verliehen. Einweihung des Klosters "Coenobium Beatae Mariae Sancti Johannis et Sancti Alexandri canonicum regularium Sancti Augustini" in novo opere (Kloster der glückseligen Maria, des heiligen Johannes und des heiligen Alexanders der regulierten Kanoniker des heiligen Augustins zum Neuen Werk)....1421Der HeringsmarktDie erste Erwähnung erfolgte 1421 "uf dem heringsmarkete". Der Hering war im Mittelalter eines der bedeutendsten Handels- und Nahrungsgüter und wurde seit 1315 in "Heringsbuden" oder "Heringsscharren" angeboten.152120. Mai Kaiser Karl V. erteilt dem Neuen Stift zu Halle einen Schutzbrief und ernennt den Kardinal Albrecht und den Kurfürsten Joachim von Brandenburg zu Schutzherren des Stifts.11. Juli Am Mühlgraben, dicht bei der Mühlpforte, „ist die große Glocke, der dicken Susanna‘ auf dem judenkirchhoffe im Dom gegossen worden“, wobei sieben Arbeiter, die im nahen Mühlgraben Wasser schöpften, von den giftigen Schwaden getötet wurden. Als 1536 der Glockenturm für den Dom fertiggestellt war, hängte man die damals 170 Zentner schwere Glocke dort auf. Durch unzureichenden Bauuntergrund musste die Glocke 1541 wieder entfernt werden und wurde nach Magdeburg transportiert, wo sie noch heute existiert.20. Juli Kaiser Karl V. gibt der Stadt Neumarkt vor Halle die Erlaubnis zur Abhaltung eines acht Tage währenden Martini-Marktes.14. September Taufe der großen Domglocke durch Bischof Albert, wobei der Rat "zu gevattern gebetten" war.18. September Vom 18.09. bis 23.09 findet in Halle ein großes Schützenfest statt, wozu der Rat gedruckte Einladungen, auch nach auswärts, versandt hatte.01. Dezember Luther schreibt Albrecht einen Brief mit schweren Vorwürfen.21. Dezember Erzbischof Albrecht beantwortet Luthers geharnischtes Schreiben in nachgiebiger Weise.1621Die sächsische Münzordnung wird aufgehoben. Danach werden noch zusätzlich Münzprägestätten u.a. in Bitterfeld, Freyburg/Unstrut, Naumburg, Sangerhausen und Wittenberg eingerichtet.Auszug aus dem „Kleinen Lexikon von Alt-Halle 806-1700“ des MSW - Welten Verlages (noch in Bearbeitung)https://verlag.msw-welten.de/ausblicke/ ... See MoreSee Less
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2 weeks ago

Im Mittelalter war es üblich und auch vorgeschrieben, dass die Frauen des horizontalen Gewerbes gelbe Bänder tragen mussten. Dadurch ließen sie sich von den ehrbaren Frauen unterscheiden. Nun dieser "Makel" ließ sich auch ausnutzen, wie im folgenden Sketch zu sehen.Den Film gibt es hier:https://youtu.be/w_ASEKrtXXo ... See MoreSee Less
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4 weeks ago

Halophytenbänke laden zum Verweilen ein oder zum Staunen oder es werden dort auch kleinere oder größere Programme aufgeführt. 25 Stück wurden im Rahmen des „Halexa" - Projektes an unterschiedlichen Standorten aufgestellt. Aufgerufen waren Künstler, Verein und andere, um sich dort darzustellen.Unser Salzstadtclan dachte sich, dass Salz nicht nur aufs Brot oder zur Geschichte der Stadt gehört, sondern auch irgendwie zum besagten Verein.So drehten wir einen kleinen Film am geschichtsträchtigen Platz der Burg Giebichenstein, wo unsere Salzstadt-Geschichte eigentlich begann, unterhalb der Saale, die ihren Namen auch aus dem Begriff „Salz" ableitet. Wir packten also den Salzkaufmann, die Salzmagd und ihr Gefolge in unseren „Filmkorb“ und verschmolzen kurzerhand Mittelalter mit der Jetztzeit. So kann man sich nun den Film anschauen ohne Uhrzeit- oder Datumsbegrenzung und bekommt, sozusagen als Bonus, noch ein paar Informationen dazu geliefert.Dem Salzstadtclan war es eine Lust den Film zu drehen und er hatte bei den Dreharbeiten auch ein paar verwunderte Zuschauer, die sich nun den „Halophytenwächter" in seiner Gesamtheit ansehen können.Den Film gibt es hier:https://youtu.be/9l0kLmptCV8 ... See MoreSee Less
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4 weeks ago

Vor 543 Jahren, es war ein Sonntag (20.09.), geschah etwas Unfassbares. Der Schuhmachermeister Jacob Weißack übergab am Ulrichstor den erzbischöflichen Hauptmann von Ammendorf die Schlüssel zur Stadt. Damit lieferte er die Stadt Ernst von Wettin aus. 200 Jahre mühsam errungener Rechte (die Stadt war auf dem Wege zur freien Reichsstadt), waren dahin. Die Pfänner (Salzjunker) nicht ganz unschuldig an den Dingen und blauäugig wie Anys Bothe, derzeitiger Ratsvorsitzender zusammen mit Weißack, verloren ihre Rechte und viele mussten Halle verlassen. Aus ihren „Strafgeldern“ wurde die Trutzburg am ehemaligen Judendorf errichte, die Moritzburg, deren Schießscharten und Kanonen sich zur Stadt richteten und als Warnung galten. Weißack und Konsorten bekamen Pfannenanteile und der Schuhmachermeister wohnte in einem schönen Haus, da wo heute Thalia steht. Es wurde das Unheilhaus genannt.Kleine Geschichtsabfolge zu den Ereignissen (aus dem „Kleinen Lexikon der Salzstadt Halle an der Saale“):04. Juni Der Kanzler des Bischofs überstellt der Stadt eine Liste von Beschwerden und gibt zu verstehen, dass alle Zugeständnisse unbefugt in Besitz genommen sind und unwirksam seien. 05. September Der Rat schließt mit dem Erzbischof Ernst einen Vergleich, wonach die willkürliche Erhöhung des von den Talgütern erhobenen Geschosses aufhören und zugleich dem Erzbischof der vierte Teil des Ertrages aus den Talgütern zufließen sollte. 16. September Apel von Tettau setzt dem Rat der Stadt ein Ultimatum den Ungehorsam der Stadt gegenüber dem Bischof zu unterbinden. 18. September Weißack, Ratsmitglied und Gegner der Pfänner, lenkt klein bei, nachdem er eine Revolte anzettelt und verlor. 20. September Der Obermeister der Schumacher-Innung und Ratsmeister Jakob Weißack liefert seine Vaterstadt Halle den Erzbischöflichen aus, indem er ihnen das Ulrichstor öffnete. Damit hatte die Geschichte der unabhängigen Stadt Halle für immer ihr Ende erreicht. 21. September Ende der etwa 200-jährigen städtischen Selbstständigkeit. Erzbischof Ernst nimmt von der Stadt Halle Besitz. Die Pfänner werden nach Einmarsch von Erzbischof Ernst in den Turm am Moritztor gesperrt. 22. Oktober Nach dem Streich Jakob Weißacks (s. 20. September), erfolgte auf dem Markt vor Erzbischof Ernst und mehreren Fürsten ein Verhör der gefangenen Pfänner, „sambt ihrem Anhang aus Innungen und Gemeinheiten“. 14. November Die Stendaler Ratsherren sind zusammen mit Ratsherren aus Braunschweig, Hildesheim, Göttingen und Halberstadt in Halle, um die Stadt vor dem Verlust ihrer Freiheit zu bewahren, letztlich aber ohne Erfolg.Die ganze Geschichte als Fotocomic kann man hier nachlesen: https://www.msw-welten.de/flipbuch/verrat/index.htmlUnd sie ist auch in unserem Stadtführer „Die Salzmagd erzählt von der historischen Salzstadt Halle an der Saale“ zu finden. Hier erhältlich: https://shop.msw-welten.de/die-salzmagd-erzaehlt-touristversion/ ... See MoreSee Less
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Schon mal statt gealtert, dann gemittelaltert? Nein? Dann auf zur Burg Giebichenstein, geschaut, gefressen und sich amüsiert... ... See MoreSee Less
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