


Am Anfang steht der Gleisplan, dazu braucht es eine große Menge an Schienen. Er verwendet das Kato-Schienensystem. Eine “Rundreise” mit Abzweig zum Rangieren ist gelegt, erstmal als Idee. Christian baut dann an einer Kaimauer aus Streichhölzern, bevor er das Wasser modelliert.




Der Bau der Kaimauer aus Streichhölzer. Die Reifen werden aus Unterlegscheiben gebildet.
Christian in seinem Hobbyraum.Hier entsteht seine Eisenbahnplatte. Ihm gefällt die Bastelei und mit kreativen Ideen versucht er, seine noch in den Anfängen befindliche Anlage zu gestalten. Da hat er noch eine Menge filigraner Arbeit vor sich. Momentan entstehen ein kleiner Hafen mit Mole, Werksanlagen und -geräten.
Eine Mole ist am Entstehen. Das Bild im Kopf Christians formt sich für die Anlage. Bis Züge und/oder Sattelschlepper sich einfinden, dauert es aber noch. Mit Akribie und Einfallsreichtum modelliert Christian Wasser aus Klopapier. Seine Mole gedeiht weiter und bald werden erste Bevölkerungsschichten die Landschaft in Besitz nehmen.
Die Mole wird langsam aber sicher mit Leben gefüllt. Einige Autos haben auch schon geparkt, Menschen und Bäume erobern den neuen „Lebensraum“. Das Wasser wurde schon um die Mole herum von Christian gestaltet und seiner Frau bemalt. Jetzt gestaltet er eine Gaststätte aus Trittschaum und Streichhölzern.
Christian gestaltet seinen geliebten Hafen weiter. Als Gag und Reminiszenz hat er den weißen Hai gleich eingebaut. Dabei dachte er aber auch an die flüchtenden Menschen und spendierte er ihnen gleich mal zwei Flöße. Ob die helfen sei mal dahingestellt, aber der Gedanke ist da. Sein Gewässer macht ebenfalls ganz schön Wellen.
Eine Stadt entsteht am Hafen.. Dabei setzt Christian auf eigens gebaute Modelle, wie zum Beispiel einen Brunnen, Carport und Pfördner an der Schranke. Das macht die Anlage individueller. Besonders gelungen sind der Schrottplatz und die Mole. Der Strand lädt zum Baden ein.
Eine Eisenplatte verschlingt nicht nur Platz, sondern auch Geld. Man kann verbissen versuchen zu sparen und die Platte sieht relativ leer aus, oder man kann sich fertige Modelle kaufen. Wasser und Brot sind die Konsequenzen. Nicht so bei Christian, Er bastelt weiter und besser noch: Er ist verbissen und knobelt an so manchem Modell, dass er versucht, mit Allerweltsmaterial einige Modelle selbst zu kreieren. Er nennt seine Bastelei Entspannung, sein Freund nicht ohne Bewunderung Fummelei. So entsteht nach und nach eine Eisenbahnlanschaft und Geld für ein schönes Essen fällt auch noch ab, was wiederum seiner Frau gefällt’s. Die Häuser freilich werden gekauft. Aus fehlgekauften Bussen (sie waren rechtsgesteuert), die sein Freund ahnungslos kaufte, macht er etwas Besonderes. Man kann gespannt sein, was er mit der runden Anordnung der Busse machen wird. Eine Wagenburg, wie im Western?
Die Gleise bekommen ihr typisches Schotterbett, das eingeklebt wird. Interessant wird der Platz vor den Wohnblöcken. Da steht ein ungebauter, neu lackierter Bus. Fünf Busse sid in Arbeit. Daraus baut der Tüftler einen Festivalbuskreis. Man darf aufs Ergebnis gespannt sein.
Schön, wenn man ein Gourmet ist und gerne kocht. Das freut die Frau. Besonders ist es aber, wenn man seine Leidenschaft auch in das Hobby Modelleisenbahn umsetzen kann. Geht nicht, gibt es nicht. Denn das kann er, der Christian, und bastelt sich aus alten Bussen ein Foodfestival. Er befreit die Busse vom alten Lack, lackiert sie neu, gibt ihnen ein Dach und ordnet sie im Halbkreis an. Das freut auch die Frau, kann sie doch in der Bauphase mit ihrer Tochter am Fernseher zocken. Manchmal baut sie hier und da mit, ist aber mehr Zuschauerin und hat sich der Produktion von Kerzen gewidmet. So schlemmt er mit ihr und sie leuchtet ihm heim. Das bekommt beiden gut. Christian ist ein Erfinder in Sachen Eisenbahnplatte. Es muss ja nicht jede Kleinigkeit gekauft werden, ein bisschen Individualität tut gut. Da staunt der Freund aus Halle und wartet auf die nächsten Bilder, und ein Artikel zu schreiben ist seine Leidenschaft.
Ins Wasser eintauchen und die Figuren am Strand beneiden. Der Zug kann die Passagiere in der Nähe des Strandes abladen. Ein paar Nackedeis sind auch unter sich und lassen keine weißen Streifen zu. und keine Spanner. Das ist an sich schon spannend. Sie sind ja schön anzusehen, aber nicht ganz so schön wie das modellierte Wasser, das an Natürlichkeit fast nicht zu wünschen übrig lässt. Es ist zwar nicht so feucht wie in der Wirklichkeit, aber die Gestaltung gaukelt uns das schöne Nass vor. Christian hat experimentiert und eine gute Lösung gefunden. Ihm haben die einfach gepinselten Gewässer auf anderen Eisenbahnplatten nicht gefallen. Seine Figuren sollten sich auf sein Nass freuen, nackt oder nicht nackt, das ist nicht die Frage. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, dass irgendwann ein Hai auftaucht und sich der Natürlichkeit des Meeres erfreut, oder den schönen Häppchen im Wasser. Dafür kann man sich schnell gewöhnen als hungriger Hai.
Die Anleitung gibt es hier…
Platz ist in der kleinsten Hütte, sondern er macht es. Christian sagt es nicht nur, er tut es, hat er doch eine kleine Holzhütte, wo er seinen “Lokschuppen” und Eisenbahnanlage untergebracht hat. Gegenwärtig ist es sehr kalt. Er hat zwar einen Heizer, kann ihn aber kaum 24 Stunden am Tag laufen lassen. Der Kleber braucht aber Wärme und wird bei Kälte brüchig bzw. klebt nicht richtig. Das Heizen würde letztendlich auch ins Geld gehen. So beschränkt er sich im Moment auf den Zusammenbau von Modellen. Wenn man die kleine Werkstatt betritt, kribbelt es in den Händen und man möchte mitbauen. Es sind noch genug Bäume und Schienen im Regal und eine Burg wartet auf den Einsatz. So wartet Christian auf die wärmeren Tage und denkt über die weitere Bebauung nach. Man darf gespannt sein.
“Mach mir die Burg“, sagte sie, und Christian tat es. So könnte der Artikel anfangen, aber ein wenig anders war es schon. Von seiner alten Anlage in Halle bekam er seine Burg, die Sandy, seine Frau, schon immer toll fand. Also lag der Gedanke nahe, die Burg auch in die neue Anlage einzubauen. So zog der Berg, samt Burg von Halle, wo er einst auf einer Eisenbahnplatte zu sehen war, nach Köln und Sandy hatte ihre “Burg Giebichenstein” wieder. Es war ein wenig Arbeit, genauer gesagt 5 Stunden. Dabei verbraucht er 1 Liter Wasser und 500 ml Leim. Wichtig war, es macht ihm Spaß. Natürlich bekommen die Hänge noch ihre Farben und werden ausgestaltet. Da ist einiges geplant.
So bekommt die Burg schon Landschaft mit Bäumen und bald mit Bergsteigern. Vom Berg geht dann auch ein Wasserfall in einen kleinen See.
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